Mai
2006

SAP eröffnet neue Forschungsstätte in Shanghai

E-3 Magazin Mai 2006, Seite 39, Wirtschaft

Mit dem Umzug des SAP-Lab China in neue, erweiterte Räumlichkeiten vergrößert SAP ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Shanghai signifikant und baut ihre Präsenz auf dem rapide wachsenden chinesischen Markt deutlich aus. Vor allem die Anzahl der heute über 400 Entwickler soll in den kommenden zwei Jahren deutlich erhöht werden. Die Entwicklungen des SAP- Lab China fokussieren auf Softwareprodukte für den Mittelstand und adressieren Kunden im asiatischen Raum ebenso wie Unternehmen in Europa und USA. Im Vorfeld der Eröffnung diskutierte SAP-Vorstandsmitglied Claus E. Heinrich in Peking mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik über das Potenzial der RFID-Technologie für China. Ein außerordentliches Umsatzwachstum auf dem chinesischen Markt hat SAP zu der Entscheidung bewogen, ihre dortigen Investitionen in Forschung und Entwicklung signifikant zu erhöhen. In den letzten neun Jahren verbuchte SAP eine durchschnittliche Wachstumsrate von 70 Prozent und ist – bezogen auf die Umsatzrendite – eines der profitabelsten ausländischen Unternehmen in China. Ähnlich rasant verlief die Entwicklung des regionalen SAP-Labs, das heute das weltweit fünftgrößte Entwicklungszentrum – nach Deutschland, Indien, USA und Israel – des Softwareherstellers ist. „Das SAP-Lab in Shanghai profitiert seit nunmehr elf Jahren von der in der Region rapide wachsenden Zahl erstklassiger IT- und Entwicklungsingenieure, sowie von Kooperationen mit Chinas anerkanntesten Universitäten und akademischen Institutionen“, erklärt Claus E. Heinrich, Vorstandsmitglied der SAP AG. „Dieser Verbund ermöglichte den Sprung von einer lokalen Niederlassung für Kunden in China zu einem führenden SAP-Entwicklungszentrum von Weltrang.“ Im Vorfeld der Eröffnung des SAP-Lab China war Claus E. Heinrich Gastgeber eines Experten-Panels in Peking zum Thema RFID (Radio Frequency Identification). Vertreter der chinesischen Industrie, der Politik sowie Teilnehmer aus Forschung und Lehre erörterten das Potenzial der RFID-Technologie für diesen Wachstumsmarkt, ihren industriellen Einsatz und die Optimierung von Geschäftsprozessen in Schlüsselbranchen wie der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie, dem Automobilsektor oder dem Handel. Aufgrund des schnellen Binnenwachstums und der Bedeutung Chinas für den Weltmarkt kann die chinesische Industrie von der RFID-Technologie stark profitieren. „Der Einsatz und die Weiterentwicklung von RFID in China wird nicht nur die lokale Wirtschaft beeinflussen, sondern weltweit die Transparenz und Anpassungsfähigkeit von Lieferketten bei Unternehmen aller Größen und Branchen verbessern“, kommentiert Claus E. Heinrich die Veranstaltung.

Quelle: www.sap.com

E-3 Magazin: Ausgabe Juli/Augugst 2010

CMS-HomeArchivSuchenE-3 MagazinE-3 AboE-3 MediadatenE-3 CommunityE-3 DateB4Bmedia.net AG