Green Policy Innovation
Fujitsu dehnt seine Initiative für umweltfreundliche IT weltweit aus
Die globale Umsetzung des Green-Policy-Innovation-Projekts soll den CO2-Ausstoß unserer Gesellschaft um mehr als 15 Millionen Tonnen reduzieren.
Der neue globale Ansatz ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung von Fujitsus mittelfristig ausgerichteter Vision, der Green Policy 2020. Im Zusammenhang mit der internationalen Debatte um den Ausstoß von Treibhausgasen, der gemäß einer Erklärung der G8-Regierungschefs bis zum Jahre 2050 halbiert werden soll, ist der unverzügliche und weltweite Einsatz stromsparender IT-Produkte und -Services unabdingbar, sowohl in den Industrienationen wie auch in den Entwicklungsländern. Fujitsus Green Policy Innovation Program wurde im Dezember 2007 eingeführt mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck einzelner Unternehmen und der Gesellschaft als Ganzes zu schmälern. Allein in Japan sollte mit Hilfe energiesparender IT im Zeitraum 2007 bis 2010 der CO2-Ausstoß um sieben Millionen Tonnen gesenkt werden. In den vergangenen Jahren hat Fujitsu sein Engagement für umweltfreundliche IT auf verschiedene Regionen der Welt ausgedehnt. Um diese neu gesteckten Ziele zu erreichen, setzt Fujitsu vor allem auf einen besseren Wissens- und Erfahrungstransfer unter den Unternehmen der Fujitsu-Gruppe.
Im Bündnis mit
Top-Technologien
Wegweisend hierfür ist die Arbeit der Fujitsu Laboratories Ltd. Sie haben die ersten Transistoren entwickelt, die auf der hohen Elektronenbeweglichkeit von Gallium-Nitrid (High Electron Mobility Transistors, HEMT) basieren, und dadurch den Stromverlust in Netzanschlüssen reduzieren helfen. Darüber hinaus unterstützen Middleware-Lösungen von Fujitsu die Überwachung des Energieverbrauchs von Hardware-Systemen und liefern Funktionalitäten zur Optimierung und Virtualisierung, die eine bessere Energieeffizienz von IT-Systemen bewirken. In Großbritannien laufen in Fujitsus Rechenzentren Pilotprojekte, bei denen der Energieverbrauch simuliert wird, um den Rechenzentrumsbetrieb an sich und den Betrieb der IT zu optimieren. In Australien setzen Rechenzentren hybride Kühltechnologien mit hoher Dichtigkeit zur Kühlung ein. Hier wird Kühlwasser wiederverwendet und bei der Flächenplanung gezielt auf die Reduktion der Warmluftströme geachtet. In Japan erfolgt die Klimatisierung der Rechenzentren über so genannte Spots. Die Rechenzentren setzen Wärmestromsimulation und Multipoint-Temperaturüberwachung über Glasfasernetze ein. Eine der neuesten Technologien, deren Einsatz demnächst vorgesehen ist, ist eine großflächig eingesetzte und gleichzeitig sehr fein gerasterte Mess-Einrichtung für die Messung von Umweltdaten, die sich aus kompakten, energieeffizienten Temperatur- und Luftzugmessfühlern zusammensetzt. Diese sind über ein eigenes Netzwerk verbunden. Fujitsu wird verstärkt umweltfreundliche Technologien in seinen Rechenzentren einführen, um sicherzustellen, dass die von Fujitsu erbrachten Outsourcing-Services dazu beitragen, dass der Kohlendioxidausstoß der Kunden und der Einrichtungen selber verringert wird.
SAP AMO
SAP AMO (Application Management Outsourcing) steigert die Effizienz von SAP-Anwendungen erheblich und reduziert damit die Umweltbelastung durch den Anwender. In Japan können Unternehmen, die das Management und die Wartung ihrer SAP-Anwendungen an Fujitsu auslagern, ihren CO2-Ausstoß um 68 Prozent reduzieren, verglichen mit dem Betrieb durch den Anwender selbst. Zahlreiche Produkte und Lösungen von Fujitsu wie Server, Speichersysteme, PCs, Netzwerkausrüstung und weitere Hardware sind beispielhaft hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und ihres kompakten Designs. Zusätzlich unterstützt Fujitsu mit seinen Middleware-Lösungen eine energieeffiziente Server-Virtualisierung.
Neben den IT-Produkten, die selbst möglichst energieeffizient arbeiten und auf diese Weise im Betrieb weniger CO2-Emissionen verursachen, bietet Fujitsu IT-Services und -Lösungen an, die Unternehmen helfen, in Produktion, Transport und andere Geschäftsprozessen sowie in der Verwaltung und im Back-Office gezielt Energie zu sparen. Outsourcing Services, erbracht in energieeffizienten Rechenzentren, ermöglichen es Unternehmen ebenfalls, ihren ökologischen Fußabdruck zu vermindern.










