Filialübergreifende Kostenrechnung
E-3 Magazin April 08, Seite 64, Management
Cormeta: SAP-Branchensoftware jetzt auch für Fleischereien
Foodsprint für Fleischereien, eine spezielle Weiterentwicklung der Unternehmenssoftware für die Nahrungsmittelindustrie, ermöglicht es künftig filialgebundenen oder umsatzstarken Fleischereien, eine voll integrierte Komplettsoftware einzusetzen.
Sie ist laut cormeta die erste auf SAP All-in-One basierende Branchensoftware für diese Zielgruppe. Der Hauptnutzen: Sie versetzt Fleischereien in die Lage, ohne viel Aufwand eine filialübergreifende und produktspezifische Kostenrechnung zu erstellen. Damit reagiert cormeta auf ein weit verbreitetes Branchenproblem: Viele Fleischereien wissen nicht genau, ob ihre Filialen kostendeckend arbeiten und welche Margen sie auf die einzelnen Produkte haben. Der Grund: Ihnen fehlen technologische Werkzeuge für Kostenverteilung und Auswertung. Mit Foodsprint bekommen Fleischereien nun ein Instrument für das Controlling auf Produktebene an die Hand. Pilotkunde ist die Metzgerei Moser aus dem bayerischen Landsberg. „Mit Foodsprint haben wir erstmals eine homogene und zukunftsfähige Software, die sämtlichen Anforderungen von Fleischereien gerecht wird“, erläutert Inhaber Michael Moser die Entscheidung. „Jetzt profitieren wir endlich von einer leistungsfähigen Technologie, die bisher nur den Großen der Branche vorbehalten blieb.“ Michael Moser weiter: „Zudem besitzen die cormeta-Berater langjährige Erfahrungen im Nahrungsmittel- und auch Fleischwarenumfeld und wissen daher ganz genau, wo Fleischereien der Schuh drückt.“ Foodsprint basiert auf dem marktgängigen Softwarestandard SAP und bietet daher Investitionssicherheit. In ihr ist die integrierte Chargenrückverfolgung ebenso realisiert wie das Qualitätsmanagement. Außerdem können alle gängigen Wiege- und Kassensysteme angebunden werden. Weitere Funktionen sind unter anderem die Produktionssteuerung und -kontrolle, die Rezepturverwaltung, die Preis- und Konditionsfindung und die Abbildung von Verkaufsaktionen.
Der Grund für das neue cormeta-Angebot ist die steigende Nachfrage von Fleischereien nach modernen, branchenorientierten IT-Lösungen. So wollen laut einer Befragung der „Allgemeinen Fleischer Zeitung“ im Jahr 2004 rund 50 Prozent aller Betriebe in den kommenden zwei Jahren in ein Warenwirtschaftssystem investieren.
Metzgerei Moser führt Foodsprint für Fleischereien ein
Seit kurzem setzt die Metzgerei Moser aus dem bayerischen Landsberg am Lech auf die Software FOODsprint für Fleischereien. Die SAP-basierende Branchenlösung der cormeta ag automatisiert und optimiert nicht nur zahlreiche Abläufe – Inhaber Michael Moser weiß heute auch ganz genau, was ihn die Herstellung jedes seiner Produkte kostet und wie viel er damit verdient. „Wir haben jetzt erstmals eine integrierte Software, die sämtlichen Anforderungen einer Fleischerei gerecht wird.“, so Michael Moser, Inhaber der Metzgerei Moser GmbH. In ihrem Hauptgeschäft und einer Filiale in der Fußgängerzone versorgt die Metzgerei Moser die Landsberger mit Fleisch- und Wurstwaren. Mehr als 90 Prozent der Waren, die dabei über die Ladentheken gehen, produzieren Inhaber Michael Moser und seine 40 Mitarbeiter selbst, geschlachtet wird im eigenen Schlachthof. Zu den Geschäftszweigen des Familienunternehmens gehören neben Imbiss auch Partyservice und Liefergeschäft – den Löwenanteil des Umsatzes erzielt es aber durch den Verkauf im Laden. Mit dem Generationswechsel auf dem Inhaberstuhl ging ein Wechsel in der Unternehmenssoftware einher. Das bis dato eingesetzte reine Warenwirtschaftssystem deckte die Anforderungen einer modernen Fleischerei schlichtweg nicht mehr ab. So flossen etwa die Kassendaten nicht automatisch in die Buchhaltung ein. Viele Arbeiten waren manuell auszuführen. Gab es beispielsweise eine Anlieferung, mussten Bestelllisten, Lieferscheine und Rechnungen mühsam abgeglichen werden. Außerdem war mit der Software keine mengen- und wertmäßige Bestandsführung möglich. Hauptmanko war aber die fehlende betriebswirtschaftliche Kontrolle. Es ließ sich nicht genau ermitteln, ob die Filiale kostendeckend arbeitet und welche Margen auf die einzelnen Produkte entfielen.
„Wissen, wo der Schuh drückt“
Aus diesem Grund schaute sich Michael Moser nach einer neuen Software um. Die Entscheidung fiel schließlich auf Foodsprint. „Mit Foodsprint profitieren wir von einer zukunfts- und leistungsfähigen Software, die bislang nur den industriellen Anbietern der Branche vorbehalten blieb“, begründet der junge Metzgermeister die Entscheidung. „Zudem besitzen die cormeta Berater langjährige Erfahrungen im Nahrungsmittel- und auch Fleischwarenumfeld und wissen daher, wo Fleischereien der Schuh drückt.“ Das stellten sie bei der Einführung der Software eindrucksvoll unter Beweis. In einem gemeinsamen Pilotprojekt mit der Metzgerei Moser entwickelten sie FOODsprint weiter – speziell für Fleischereien. „Wir haben jetzt erstmals eine homogene Software, die sämtlichen Anforderungen einer Fleischerei gerecht wird“, fasst Michael Moser das Ergebnis des Projekts zusammen. In ihr ist die integrierte Chargenrückverfolgung ebenso realisiert wie das Qualitätsmanagement. Alle gängigen Wiege- und Kassensysteme können angebunden werden. Weitere Funktionen sind unter anderem die Produktionssteuerung und -kontrolle, die Rezepturverwaltung, die Preis- und Konditionsfindung sowie die Abbildung von Verkaufsaktionen.
„just-in-time“-Prinzip
Die Vorzüge des neuen Systems machen sich bei Moser an allen Ecken und Enden bemerkbar. Zahlreiche Arbeitsschritte sind heute automatisiert. So erzeugt die Software beispielsweise anhand vorab definierter Mindestbestände im Lager von selbst Bestellvorschläge. Dabei generiert sie auch Sammellisten und berücksichtigt Mindestmengen, mit denen sich Versandkosten einsparen lassen. Die Aufträge lassen sich direkt vom PC-Arbeitsplatz aus per E-Mail verschicken. Angelieferte Waren wie etwa Gewürze vergleicht FOODsprint automatisch mit den bestellten Mengen. Eventuelle Abweichungen registriert die Software über die angebundenen Waagen. Das System steuert und optimiert auch die Produktion der Metzgerei Moser. Beispielsweise indem sie dafür sorgt, dass immer ideale Chargengrößen gekuttert werden – unter Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeit und Frische. Kritische Kontrollpunkte in der Produktion lassen sich vermerken und an das System zurückmelden. Indem FOODsprint eine Vorratshaltung nach dem „just-in-time“-Prinzip ermöglicht, kann die Metzgerei die Lagerzeiten minimieren und so Kosten sparen. Für eine vorausschauende Planung merkt sich die Software die Abverkäufe einzelner Zeiträume – beispielsweise der letzten Vorweihnachtswoche oder der Freitage.
Im Gegensatz zu früher weiß Michael Moser heute en détail, welche Kosten und Umsätze wo anfallen. In FOODsprint stehen alle relevanten Informationen integriert zur Verfügung, quasi auf Knopfdruck kann er sie auswerten. Einmal im Monat überprüft der Metzgermeister so die aktuelle Gewinn- und Erlössituation. Die Zeiten der Pi-mal-Daumen-Analysen sind damit passé. Für jedes einzelne selbst hergestellte Produkt lässt sich ablesen, was es ihn kostet und wie viel er daran verdient.
Die betriebswirtschaftliche Kontrolle zahlt sich für Michael Moser auch gegenüber seiner Hausbank aus. Indem er ihr die Unternehmensdaten transparent und aussagekräftig zur Verfügung stellt, verbessert er seine Position in Sachen Rating erheblich. Michael Moser liebäugelt mit der Eröffnung weiterer Filialen. Schnellschüsse liegen ihm dabei aber fern. Solide durchgerechnete Zahlen sind für ihn die Voraussetzung für eine Expansion. Mit FOODsprint hat Michael Moser dafür die ideale Basis geschaffen.
Quelle: www.cormeta.de
Foodsprint & Mettler-Toledo
Foodsprint für Fleischer-Fachgeschäfte kann an die neueste Generation von Kassenwaagen der Mettler-Toledo GmbH angebunden werden. Mit dieser Kombination aus Branchensoftware, basierend auf einem der am weitesten verbreiteten Softwarestandards und einem marktführenden Kassensystem, bekommen filialgeführte Fleischereien eine innovative, integrierte EDV-Lösung an die Hand. Der Hauptnutzen: Sie versetzt Metzgereien in die Lage, ohne viel Aufwand eine filialübergreifende und produktspezifische Kostenrechnung zu erstellen. Dazu Holger Behrens, Vorstand der cormeta ag: „Die zahlreichen Anfragen auf InterMeat und SÜFFA haben uns gezeigt, dass wir mit diesem neuen Angebot auf eine Marktlücke stoßen. Die Nachfrage von Fleischereien nach modernen branchenspezifischen EDV-Lösungen steigt.“










